Tipps für Kids

für viele von Euch ist der Hund das Lieblingstier, ein Spielkamerad und treuer Freund.

Damit die Beziehung auch funktioniert,
müsst ihr aber einige Spielregeln im Umgang mit Hunden erlernen.


Hier erfahrt ihr wie unsere Freunde, die Hunde,
gern behandelt werden möchten:

...ein Click und los geht's!
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hallo Eltern...



…Kinder und Hunde haben gemeinsam, dass sie viel an die frische Luft müssen, deshalb begegnen sie sich auch so oft: in der Grünanlage, im Stadtpark und auf dem Spielplatz. Vorab: Auf dem Spielplatz haben freilaufende Hunde nichts zu suchen. Machen Sie Hundebesitzer darauf aufmerksam!

Aber im Park kommt es zwangsläufig zur Begegnung zwischen Kindern und Hunden – und das führt oft zu Streit und Ärger zwischen Eltern und Hundebesitzern. Viel davon ließe sich vermeiden, wenn Hundehalter einige Regeln beachten würden, wenn Mütter etwas mehr über Hunde wüssten und wenn beide Seiten etwas gelassener miteinander umgehen würden.

 

Worauf Hundebesitzer achten sollten:
Hundekot hat auf Gehwegen und Liegewiesen nichts zu suchen!
Erziehen Sie Ihren Hund so, dass er sein Geschäft im Gebüsch erledigt. Und wenn mal was daneben geht, sind Sie dafür verantwortlich, dass es weggemacht wird.
Schlecht erzogene Hunde gehören an die Leine!
Es gibt Kurse, in denen Hundehalter lernen können, ihre Tiere zu erziehen. Wer dazu nicht in der Lage ist oder keine Lust dazu hat, muss seinen Hund im Park eben anleinen. Denn ein Hund, der nicht hört, kann auch nicht zurückgepfiffen werden, wenn er über die Liegewiese rennt oder ein Häufchen in die Sandkiste setzen will. Übrigens: Ab dem 1. Januar 2002 müssen Halter von über 40 Zentimeter großen und über 20 Kilogramm schweren Hunden in NRW sowieso einen so genannten „Sachkundenachweis“ erbringen.
Ihr Hund ist brav? Woher sollen andere das wissen?
Auch wenn Ihr Hund ganz brav ist, lassen Sie ihn nicht einfach auf fremde Kinder losrasen, denn die (und ihre Eltern) können nicht wissen, mit was für einem Hund sie es zu tun haben und bekommen Angst.
Nehmen Sie Rücksicht auf andere Parkbesucher, die die Grünanlage nutzen wollen, ohne ständig in Hundekot zu treten oder Angst vor heraneilenden Hunden zu haben.


Worauf Eltern und Kinder achten sollten:


Wenn ein Hund auf Ihr Kind zurennt: Lautes Schreien, Wegrennen oder hastige Bewegungen (Kind hochreißen) verstärken den Beuteinstinkt eines Tieres. Bleiben Sie stehen und nehmen Sie ruhig zu dem Hund Kontakt auf.
Hunde senden Signale aus, die allerdings nicht immer so eindeutig sind, wie der Volksmund vermuten lässt: Schwanzwedeln tut ein Hund, wenn er erregt ist. Dieser Hund kann, muss aber nicht freundlich gesonnen sein. Auch der Satz „Hunde, die bellen, beißen nicht‘ kann in die Irre führen: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein bellender Hund im nächsten Augenblick zubeißt, ist genauso hoch oder gering wie bei einem Hund, der gerade nicht bellt. Patentrezepte für den Umgang mit Tieren gibt es leider nicht. Eltern und Kinder sollten die Gesamtsituation im Auge behalten und nicht blind auf vermeintliche Regeln vertrauen.
Gehen Sie mit Ihrem Kind nie auf einen fremden Hund zu. Warten Sie, bis der Hund zu Ihnen kommt.
Wie der Herr, so das „Gescherr“: An diesem alten Spruch ist viel dran. Oft verrät ein Blick aufs Herrchen, mit was für einem Hund man es zu tun hat.
Freundliche Hunde sind wunderbare Spielgefährten, auch für Ihr Kind. Nutzen Sie diese Chance und gehen Sie gelassen und vorurteilsfrei mit Hunden und ihren Besitzern um

Dieser Text gibt den Inhalt des Beitrags der ServiceZeit Familie vom 10. April 2002 wieder.